Zweitmeinungen vor orthopädischen Operationen

Wer von seinem behandelnden Arzt die Empfehlung für einen orthopädischen Eingriff erhält und ein „flaues“ Gefühl in der Magengegend bekommt, sollte zunächst die Möglichkeit einer Zweitmeinung für sich nutzen. Das Einholen einer solchen Zweitmeinung ist zur Vermeidung von Fehldiagnosen sinnvoll und bietet Patienten vor geplanten Operationen die Möglichkeit, von einem zweiten unabhängigen Arzt abklären zu lassen, ob der angedachte Eingriff wirklich notwendig ist oder ob es nicht-operative (konservative) Behandlungsmethoden gibt, die eine sinnvolle Alternative darstellen könnten. In den meisten Fällen sollte eine orthopädische Operation nämlich die letzte Behandlungsoption darstellen.

Wie im Fall von Gerd E. (57 Jahre alt), der seit längerer Zeit unter starken Schmerzen im rechten Knie leidet. Eine Untersuchung in einem regionalen Zentrum für Gelenkerkrankungen ergab eine Operationsempfehlung für ihn. Jedoch, bevor Gerd E. diesen Schritt wagt, möchte er wissen, ob der Eingriff wirklich sein muss oder ob es schonendere nicht-operative Alternativen zur Operation gibt. Gerd E. nutzt das Angebot der BKK MTU zur Zweitmeinung und gibt beim Schwerpunktportal für orthopädische Zweitmeinungen „www.zweitmeinung-arzt.de“ eine Zweitmeinung in Auftrag. Der fachärztliche Zweitgutachter stellt bei Gerd E. fest, dass das breite Spektrum der nicht-operativen Therapieverfahren noch nicht ansatzweise ausgeschöpft wurde und erstellt einen detaillierten nicht-operativen Therapieplan, der  Gerd E. nach nur wenigen Tagen per Post  zugeht. Gerd E. lehnt die Operation ab und probiert zunächst die Behandlungsempfehlungen im Zweitgutachten aus.

Gerd E. ist kein Einzelfall. Bei der Operationshäufigkeit, gerade bei orthopädischen Eingriffen, belegt Deutschland weltweit einen Spitzenplatz. Oftmals stehen wirtschaftliche Gründe im Vordergrund, wie der Gesundheitsökonom der Universität Duisburg-Essen, Herr Prof. Jürgen Wasem herausgefunden hat. Er befragte 1.400 Chefärzte. 39 Prozent sagten, in ihrem Hause werde zu viel operiert. In der Orthopädie gab dies sogar jeder zweite Arzt zu. Auch die Ergebnisse einer Studie der Bertelsmann Stiftung sprechen für sich. Zufolge der Studie werden in Deutschland immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt. In den Jahren zwischen 2013 und 2016 erhöhte sich die Zahl dieser Operationen um gut 18 Prozent. „Erklärbar ist dieser Trend weder durch medizinische noch durch demographische oder geografische Einflussfaktoren“, heißt es.

Die BKK MTU möchte ihren Versicherten mehr Sicherheit bei der Entscheidung für oder gegen eine Operation bieten. Daher besteht für Versicherte der BKK MTU kostenlos die Möglichkeit, sich vor einer geplanten Operation an Knie, Hüfte, Rücken, Schulter und Fuß eine Zweitmeinung von einem unabhängigen ärztlichen Spezialisten beim Schwerpunktportal für orthopädische Zweitmeinungen www.zweitmeinung-arzt.de einzuholen.

Auf welcher Grundlage wird die schriftliche Zweitmeinung erstellt?

Es erfolgt keine zweite persönliche Untersuchung.

Die Erstellung der schriftlichen Zweitmeinung und Behandlungsempfehlung erfolgen auf Grundlage

  • eines spezifischen Fragebogens zur Krankengeschichte,
  • der Behandlungsunterlagen (z. B. Bildgebungsmaterial, Arztbriefe, Vorbefunde).

Ihr behandelnder Arzt ist dazu verpflichtet, Ihnen die Behandlungsunterlagen auszuhändigen. Auf Wunsch fordert www.zweitmeinung-arzt.de diese gern für Sie an. Selbstverständlich erhalten Sie nach der Zweitmeinungserstellung die Behandlungsunterlagen wieder vollständig zurück.

Wie funktioniert die Beauftragung Ihrer Zweitmeinung?

Sie können sich entscheiden, ob Sie die Zweitmeinung per Post oder online beauftragen möchten:

Per Post: Fordern Sie hierzu bei „zweitmeinung-arzt.de“ alle Unterlagen an, die zur Beauftragung der Zweitmeinung notwendig sind. Dies kann telefonisch unter der Rufnummer 03871 / 665 816 oder über die Internetseite „www.zweitmeinung-arzt.de“ erfolgen. Die Unterlagen werden Ihnen umgehend per Post zugestellt.

Online: Alternativ besteht die Möglichkeit, die Zweitmeinung online in Auftrag zu geben und zwar direkt über die Internetseite www.zweitmeinung-arzt.de.

Die Erstellung der schriftlichen Zweitmeinung und Behandlungsempfehlung erfolgen in der Regel innerhalb von 7 Werktagen. Die Zweitmeinung wird Ihnen als versichertes Einschreiben mit der Deutschen Post zugestellt.

Wie ist der Datenschutz geregelt?

Selbstverständlich unterliegt „zweitmeinung-arzt.de“ gegenüber der Krankenkasse und dem behandelnden Arzt der Schweigepflicht, d. h. weder wir als Krankenkasse noch Ihr behandelnder Arzt werden von www.zweitmeinung-arzt.de über das Ergebnis der Zweitmeinung informiert.

Was macht die Zweitmeinung von www.zweitmeinung-arzt.de so besonders?

  • Anerkannte Spezialisten des jeweiligen orthopädischen Fachbereiches
    Ausschließlich auf die jeweilige orthopädische Erkrankung spezialisierte Mediziner erstellen die detaillierte schriftliche Zweitmeinung (Knie-, Hüft-, Rücken-, Schulter- und Fußexperten). Aktuell arbeitet das Portal bundesweit mit zwanzig anerkannten Orthopäden und Neurochirurgen zusammen.
  • Langjährige Berufserfahrung der Mediziner sowohl in der operativen als auch insbesondere in der nicht-operativen Therapie
    Um zu überprüfen, ob eine Operation wirklich notwendig ist und welche nicht-operativen (konservativen) Behandlungsmethoden eine sinnvolle Alternative darstellen könnten, verfügen die ärztlichen Experten ausnahmslos über jahrelange Berufserfahrung sowohl in der operativen Behandlung als auch insbesondere in der nicht operativen Behandlung von Patienten. „zweitmeinung-arzt.de“ verfolgt die Philosophie, dass nur ein Mediziner, der sowohl das operative als auch das konservative Behandlungsspektrum kennt und gleichermaßen beherrscht, in der Lage ist, die sinnvollste Behandlungsempfehlung auszusprechen.
  • Hohes Maß an Unabhängigkeit
    Die Unabhängigkeit eines jeden Mediziners wird dadurch sichergestellt, dass er unabhängig vom zukünftigen Behandlungsprozess ist, weil grundsätzlich eine Weiterbehandlung durch ihn nicht erfolgen darf. Darüber hinaus wird bei der Vergabe der Zweitmeinungen streng darauf geachtet, dass der mit der Zweitmeinung betraute Arzt nicht im selben Bundesland und nicht beim selben Klinikträger tätig ist, wie der behandelnde Arzt des Patienten.
  • Kurze Erstellungszeit ohne beschwerliche Anfahrtswege und lange Wartezeiten auf einen Termin
    Die Erstellung der Zweitmeinung erfolgt in der Regel innerhalb von 7 Werktagen.
  • Auf Wunsch Anforderung der Behandlungsunterlagen beim behandelnden Arzt
  • Umfangreiche persönliche Betreuung vor, während und nach der Zweitmeinungsbeauftragung 

Persönliche Betreuung
Gern begleitet Sie der fachkundige Patientenservice von www.zweitmeinung-arzt.de
Schritt für Schritt bei der Beauftragung Ihrer Zweitmeinung,

Tel.: 03871 / 665 816
Mail: info@zweitmeinung-arzt.de
Web: www.zweitmeinung-arzt.de